«Seit Wochen führen Hitzewellen in Deutschland zu großen Belastungen für die Umwelt, die Bevölkerung und das Gesundheitswesen» berichtet Deutsches Ärzteblatt in der Ausgabe vom 21.8.2026. «Die hohe Patientenzahl führte in 57% der Notaufnahmen zu Überlastungssituationen.» 81% der Krankenhäuser fehlt eine Klimatisierung vollständig. Das Robert-Koch_Institut zählt 2026 bereits mehr als 14000 Hitzetote.

Biomasseheizwerke (BMHW) und Fernwärmenetze stellen auch im Sommer Wärme bereit, z.B. um die Warmwasserversorgung aufrechtzuerhalten. Wärmeverluste in den Leitungen erwärmen die Umgebung zusätzlich. Die Wärmeverluste betragen bei der empfohlenen Wärmebelegungsdichte von 1,5 MWh/(ma) 14,6 % , bei einer Belegungsdichte von 0,5 MWh/(ma) bis zu 43,8% Verluste! (Folie S.35, C.A.R.M.E.N Quelle 2.s.u. )
Im Wohngebiet Grauhalde wurde gemäß Kommunaler Wärmeplanung Schorndorf bis auf das Klinikum keine hohe Wärmebelegungdichte festgestellt, dafür aber in der Altstadt. Die Verluste dürften weit über den allg. angestrebten 10% liegen. Und natürlich verstärken Altholzheizwerke die Klimaerwärmung, weil mehr CO2 entsteht als bei Gas oder Ölheizungen.
Moderne Wärmepumpen und Großwärmepumpen können heizen und die Umgebung kühlen.


https://www.landwirtschaftskammer.de/duesse/znr/pdfs/2012/2012-01-26-waerme-04.pdf
Quelle: Kommunale Wärmeplanung Schorndorf, Fachgutachten 03.04.2023
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